mal etwas eskapistisches: neuere forschungen zu diesen ungewöhnlichen siedlungen der trypillia-kultur, in StÄuceni in rumĂ€nien. in rumĂ€nien scheint diese als
Cucuteni-Tripolje-Kultur bezeichnet zu werden.
im 5. und frĂŒhen 4. Jahrtausend v. Chr. Siedlungen mit bis zu 3.000 HĂ€usern und schĂ€tzungsweise 15.000 bis 30.000 Bewohnern
bemerkenswert an diesen siedlungen ist, dass sich keine struktur im gebÀudeplan findet, die auf soziale schichtungen hinweist: palÀste, zentralgebÀude und dergleichen. aber man findet wohl öfter "megastrukturen" in diesen siedlungen, die offenbar eindeutig keine palÀste sind. wieso wird mir nicht klar. hier hat mal wohl geomagnetische messungen unternommen, gefolgt von kleineres grabungen bei einer solchen "megastruktur"
was ĂŒber die funde berichtet wird, klingt recht mager. allerdings könnte man etwas gehĂ€ssig folgende funde interpretieren:
Keramikscherben, Ăberreste der Steinbearbeitung sowie vereinzelte botanische Reste, darunter verkohlte Getreidekörner und einen Samen des Schwarzen Bilsenkrauts, einer Pflanze mit psychoaktiver Wirkung.
egalitÀre woke archÀo-junkies ... :-)
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ausgrabungNeue Hinweise auf soziale Organisation frĂŒher Gesellschaften
Neue Hinweise auf soziale Organisation frĂŒher GesellschaftenForschende der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg (FAU) haben neue Hinweise darauf gefunden, wie groĂe Siedlungen in der Urgeschichte organisiert waren. Im Zentrum steht ein besonderer GebĂ€udetyp: sogenannte Megastrukturen. Grabungen in RumĂ€nien zeigen, dass dieser Bautyp auch in kleineren Siedlungen vertreten ist. Damit liefern die Megastrukturen neue Erkenntnisse darĂŒber, wie Gemeinschaften mit tausenden Menschen ohne erkennbare Hierarchien funktionieren konnten.
