Ich möchte meine Meinung revidieren: Die Kombination Digikam und Rawtherapee schlägt - zumindest für Hobbyfotografen, Profis mögen da andere Ansprüche/Anforderungen haben - Lightroom. Zugegeben,
man muss sich in beide Programme reinarbeiten und Rawtherapee setzt natürlich voraus dass man die Grundlagen von Raws usw kennt, aber die Lernkurve bei beiden ist nicht sonderlich steil. Und ich habe festgestellt dass die Verwaltung von Fotos mit Digikam wesentlich einfach und schneller geht als mit Lightroom, wobei die Karten-Funktionalität (bei Fotos mit GPS-Daten) ist in Lightroom IMHO besser gelöst.
Ich hatte mir auch Darktable angeschaut aber mich sehr schnell mit Schaudern von abgewendet, alleine dass Darktable unbedingt darauf beharrt auch eine Fotoverwaltungsprogramm zu sein (dafür habe ich Digikam!) ist nervig. Überhaupt finde ich Darktable höchst unintuitiv zu benutzen.
Interessant ist auch in dem Zusammenhang was meine Kamera - Canon R6 Mk2 - mit dem automatischen Weißabgleich macht.
Hier das Foto meiner Katze mit dem Weißabgleich der Kamera, entwickelt mit Lightroom:

Und hier mal den Weißabgleichpunkt auf eine Stelle (nicht sichtbar) im Hintergrund gesetzt, entwickelt mit Rawtherapee - das ist wesentlich „korrekter“, der Sofabezug ist grau und nicht braun.