"Je stärker eine Region in Deutschland in den vergangenen drei Jahrzehnten von Abwanderung betroffen war, desto besser schneidet dort heute die AfD bei Wahlen ab. Der Zusammenhang zwischen Abwanderung und AfD-Wahlergebnissen besteht unabhängig von anderen soziodemographischen und sozioökonomischen Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Bruttoinlandsprodukt pro Kopf oder Arbeitslosenquote und ist in Westdeutschland sogar noch etwas stärker ausgeprägt als in Ostdeutschland."
https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/3-midem-jahresbericht-abwanderung-innerhalb-deutschlands-staerkt-die-afd-vom-wegzug-ins-ausland-profitieren-rechtspopulisten-europaweit-hingegen-kaumaus einem Kommentar von Šarru-kīnu
zu
https://taz.de/Wahlergebnis-in-Westdeutschland/!6068621/Seit Jahrzehnten ist "Wolhstand" und "Mehr haben" der gemeinsame Nenner, der dieses Land zusammengehalten hat, meine ich.
Jetzt bricht vieles weg und es gibt für ganz viele nur den Weg nach unten, nicht mehr nach oben.
Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, so würde ich jetzt feststellen, sind nie als Werte "an sich" etabliert. Es ist der "amerikanische Traum", sicher in "50 Shades of Grey", der die Triebfeder gewesen ist.
Für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit braucht man nicht zwangsläufig ein Häuschen im Grünen und den Jahresurlaub in Australien.