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Jedes Jahr zur Weihnachtszeit lagen die Kinderbücher besonders trappiert im Wohnzimmer, wo wir an den langen Winterabenden, vorallem samstags und sonntags, zusammen saßen und uns die Geschichten aus den Büchern vorlasen.

Diese eine Geschichte vom Sterntaler ging mir immer besonders nahe, und ich wünschte mir, dass ich es auch erleben würde, dass irgendwann ein großer Geldsegen auf mich herabregnen würde.
Aber es ist eben nur ein Märchen:
Ich warte heute noch immer darauf.

Illustration zu „Die Sterntaler“ von Ludwig Richter, 1862, die ein auf einem farn- und moosbedeckten Stein im Wald sitzendes Mädchen in weißem, kurzärmeligen Kleidchen. Das Mädchen scheint gut genährt und hat lange lockige Haare. Es ist jedoch barfuß und schaut nach oben, wo Taler vom Himmel fallen, dabei hält es den Saum seines Kleidchens hoch, damit die Münzen sich darin sammeln.